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DZV (Direktzahlungsverordnung)
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alle BeiträgeAusführungsbestimmungen AP 14-17  - Verordnungspaket
Das weiterentwickelte Direktzahlungssystem ist das Kernelement der Agrarpolitik 2014-2017. Mit der umfassenden Neuregelung sollen die Wirksamkeit und die Effizienz der eingesetzten Finanzmittel verbessert werden. Zu diesem Zweck soll jede gemeinwirtschaftliche Leistung nach Artikel 104 der Bundesverfassung mit einem spezifischen Direktzahlungsinstrument gefördert werden. Folgende Beiträge werden ausgerichtet.
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Direktzahlungen
Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen, die die Landwirtschaft nach Artikel 104 Bundesverfassung erbringen soll, werden mit jeweils einer spezifischen Direktzahlungsart gefördert. Die Stossrichtung der einzelnen Direktzahlungsinstrumente wird auch in der Bezeichnung des jeweiligen Beitragstyps wiedergegeben. Auf der BLW Seite befindet sich eine Übersicht sowie aktuelle Dokumente wie:

Überblick DZ Ganzjahresbetriebe
Überblick DZ Sömmerungsbetriebe
Direktzahlungsverordnung 2016

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Kulturlandschaftsbeiträgezur Offenhaltung der Kulturlandschaft: Neben den bestehenden Hang- und Sömmerungsbeiträgen erhalten unter dieser Rubrik Betriebe neu einen Steillagenbeitrag, wenn sie einen hohen Anteil an steilen Flächen aufweisen. Zudem bekommen Betriebe, die ihre Tiere in die Sömmerung geben, neu einen Alpungsbeitrag.Website BLW
Versorgungssicherheitsbeiträgezur Erhaltung einer sicheren Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln: Die Mittel, die bisher für die Tierbeiträge eingesetzt wurden, werden neu flächenbezogen ausgerichtet. Die Betriebe müssen dafür aber einen minimalen Tierbesatz auf Dauergrünland erreichen. Zudem wird mit dem Beitrag für die offene Ackerfläche und für Dauerkulturen von 400 Franken pro Hektare der inländische Ackerbau und insbesondere der Futtergetreideanbau gestärkt.Website BLW
Biodiversitätsbeiträge

Die früheren Beiträge für den ökologischen Ausgleich, die biologische Qualität und die Vernetzung wurden im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 zu den Biodiversitätsbeiträgen fusioniert. Mit diesen Beiträgen fördert der Bund die Arten- und Lebensraumvielfalt.
Neu werden für artenreiche Grün- und Streueflächen im Sömmerungsgebiet und für Uferwiesen entlang von Gewässern Beiträge ausgerichtet.

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Landschaftsqualitätsbeiträgezur Erhaltung, Förderung und Weiterentwicklung vielfältiger Kulturlandschaften: Mit diesem Instrument können regional angepasste Massnahmen zur Pflege der Kulturlandschaft unterstützt werden.

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Produktionssystembeiträgezur Förderung besonders naturnaher, umwelt- und tierfreundlicher Produktionsformen: Neben den bestehenden Bio-, Extenso- und Tierwohlbeiträgen wird ein Beitrag für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion von 200 Franken pro Hektare ausgerichtet. Voraussetzung ist ein Kraftfutteranteil in der Ration von maximal 10 Prozent und ein standortgerechter Anteil an Wiesen- und Weidefutter (Talgebiet 75%; Berggebiet 85%).
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Ressourceneffizienzbeiträgezur nachhaltigen und effizienten Nutzung der Ressourcen: es werden neu Beiträge ausgerichtet für emissionsarme Gülleausbringung (wie Schleppschlauch), driftreduzierende Techniken beim Pflanzenschutzmitteleinsatz und bodenschonende Anbauverfahren (wie Direktsaat).Website BLW
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Übergangsbeiträgezur Gewährleistung einer sozial und wirtschaftlich verträglichen Entwicklung: Dieser Beitrag wird zur Abfederung des Systemwechsel während voraussichtlich acht Jahren ausgerichtet.Website BLW
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Verordnung über die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft (QuNaV)
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Ko-Finanzierung von QuNaV-Projekten zu Produktionsstandards und Innovativen Projekten

Der Bund kann gemeinschaftliche Massnahmen von Produzenten, Verarbeitern oder Händlern ko-finanzieren, die zur Verbesserung oder Sicherung der Qualität und Nachhaltigkeit von Erzeugnissen und Prozessen beitragen. Die Anforderungen sind in der Verordnung über die Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft, QuNaV, umschrieben.

Unterstützt werden die 2 Massnahmentypen:

  • Produktionsstandards, die in den Bereichen Qualität und Nachhaltigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft einen Mehrwert garantieren;
  • Innovative Projekte zur Verbesserung der Qualität und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft.

Ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen für QuNaV-Projekte, zu den Projektphasen und den bisherigen QuNaV-Projekten finden Sie auf der BLW-Website unter diesen Links.

QuNaV: Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit in der Land- und Ernäh-rungswirtschaft

Übersicht zu den QuNaV-Projekten 2014

 
Standardsarbeitskraft (SAK)
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Standardsarbeitskraft (SAK)

Mit dem Herbstpaket 2015 hat der Bundesrat am 28.10.2015 das definitive System der Standartarbeitskräfte angepasst.

Die Standardarbeitskraft SAK ist eine Einheit zur Bemessung der Betriebsgrösse, berechnet anhand von standardisierten Faktoren. Über arbeitswirtschaftlich ermittelte Faktoren werden die verschiedenen landwirtschaftlichen Aktivitäten (Pflanzenbau, Tierhaltung) vergleichbar und vor allem addierbar gemacht. Seit Januar 2016 können zudem unter bestimmten Bedingungen SAK-Zuschläge über die Rohleistung aus landwirtschaftsnahen Tätigkeiten angerechnet werden.
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